Schach gegen Demenz
Verminderung des Risikos einer Demenz

Aus "Tanzen und Schach", Dr. med. Helmut Pfleger, Deutsches Ärzteblatt, Jg. 107, Heft 46, 19. November 2010:

"... Ärzte am Albert Einstein College of Medicine in New York (haben) herausgefunden, dass Schachspielen dem Morbus Alzheimer oder anderen Demenzformen vorbeugt – mit alleinig körperlichen Aktivitäten, so gut diese auch sein mögen, gelang dies nicht. Das „New England Journal of Medicine“ (2003) berichtet von den Versuchsergebnissen von Prof. Joe Verghese, wonach Schach das Risiko einer Demenz um 74 Prozent vermindern kann. ..."
(http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=schach&id=79349)

Dr. Helmut Pfleger (* 6. August 1943 in Teplitz-Schönau) ist ein deutscher Schach-Großmeister.
Den meisten Schachinteressierten ist er durch seine häufigen Auftritte im Westdeutschen Rundfunk bekannt. Mehrere Jahrzehnte standen die WDR-Sendungen Pflegers für einen Großteil der Schach-Berichterstattung im deutschen Fernsehen. Der seit 1971 an der Universität München promovierte Mediziner, ist/war hauptberuflich Internist und Psychotherapeut mit eigener Praxis.
(Quelle: wikipedia.de)


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Steigerung der kognitiven Fähigkeiten

Aus "Tanzen und Schach", Dr. med. Helmut Pfleger, Deutsches Ärzteblatt, Jg. 107, Heft 46, 19. November 2010:

"Gute Nachrichten hierzu kommen aus Spanien, wo im Hospital Clínico von Valencia die Neuropsychologin Isabel de la Fuente mit ihren Mitarbeitern 120 Personen zwischen 55 und 87 Jahren, 75 Prozent davon zwischen 65 und 79, und nahezu alle Anfänger im Schach, in zwei Gruppen teilte: Die eine erhielt 1,5 Stunden wöchentlich Schachunterricht, die andere nahm an anderen Kursen teil. In der Schachgruppe kam es zu einer Steigerung der kognitiven Fähigkeiten um 65 Prozent, in der anderen Gruppe ergab sich keine Verbesserung. ..."

(http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=schach&id=79349)


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Schach und Alter - Ein Literaturhinweis

Im Juli 2011 erschien im Springer Verlag Wien die erste Auflage des Buches "Schach und Alter" als dritter Band der Reihe "Passagen des Spiels":

"Das Schachspiel war und ist ein Modellfall für die Lernpsychologie und Kognitionsforschung. Besonderes Interesse erweckten dabei die außergewöhnlichen Gedächtnisleistungen mancher Schachspieler beim Blind- und Simultanspiel sowie vor allem Schachwunderkinder.
Der vorliegende Sammelband – Band 3 der Buchreihe Passagen des Spiels – kehrt diese Perspektive nicht zuletzt angesichts der demografischen Veränderungen in der Altersstruktur unserer Gesellschaft um und wendet den Blick erstmals auf die Bedeutung des Schachspiels für betagte und hochbetagte Menschen.
Zu Wort kommen Autoren und Autorinnen aus unterschiedlichsten Disziplinen mit unterschiedlichen Zugängen und Sprachen: Altersmedizinerinnen, Soziologen, Psychologinnen, Kunst- und Kulturwissenschaftler und Mathematiker, aber auch Schachgroßmeister, die ihre domänenspezifische Erfahrung zur Verfügung stellen.
Zentral ist dabei die Frage, ob und welche Auswirkungen das Schachspiel auf ein sinnerfülltes Leben und auf die geistige und seelische Gesundheit alter Menschen hat bzw. haben könnte. Aktuelle Problemfelder sind die mögliche Senkung des Demenz- und Alzheimerrisikos sowie die soziale Funktion, die das Spiel in Turnieren und Vereinen durch Schaffung von Zugehörigkeiten für alte Menschen erfüllt.
"
(Cover und Beschreibung: Springer-Verlage Wien,
http://www.springer.com/architecture+%26+design/arts/book/978-3-7091-0496-5)


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